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Aktuelles über Füchse

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Fallen-Zertifizierung: Blendwerk der Pelz- und Jagdlobbys
Info von Admin am 16.04.2016, 12:28 Uhr

Nach AIHTS vllig legal: Jungfuchsfalle
(Bild: Archiv)
In der Jagdpresse war krzlich zu lesen, dass die in Deutschland fr die Jagd auf Fuchs und Steinmarder zulssigen Totschlag- und Lebenfallen nach den Regeln des Agreement on International Humane Trapping Standards als tierschutzgerecht zertifiziert worden seien. Damit sei belegt, dass die Fallenjagd ethisch akzeptabel sei.


Tatschlich handelt es sich bei der Zertifizierung nach AIHTS um reines Blendwerk:

  • Hauptgrund fr die Existenz des AIHTS ist, dass vor allem die USA und Russland die EU fr Pelze aus ihrer "Produktion" offen halten wollen. Die EU hatte durch Verordnung 3254/91 ("Tellereisenverordnung") 1991 den Import von Pelzprodukten diverser Arten aus Lndern verboten, in denen Tellereisen noch zulssig sind. Insofern ist die AIHTS ein Produkt der Lobbyarbeit entsprechender Handelsorganisationen/der Pelzindustrie mit dem Ziel, den Status Quo zu zementieren.
  • Die Standards der AIHTS sind sehr niedrig und liegen deutlich unter den bereits niedrigen Ansprchen der deutschen Gesetzgebung zur Fallenjagd. Selbst Varianten des Tellereisens (Festhaltefallen) sind laut AIHTS zulssig.
  • Insofern ist die Behauptung des DJV, die Zertifizierung lt. AIHTS beweise die "Tierschutzkonformitt" der fr die Fallenjagd auf Fuchs und Marder eingesetzten Fallen, vlliger Unfug.
  • brigens ist es Entscheidung jedes einzelnen unterzeichnenden Staats, weitere Fallentypen zu verbieten oder die Fallenjagd vollstndig zu untersagen. Das AIHTS trifft lediglich eine Aussage ber Mindesanforderungen an Fallen.
Coesfeld (NRW): Kreis gibt grnes Licht fr jagdfreie Privatgrundstcke
Info von Admin am 16.04.2016, 11:39 Uhr

Zwei Jahre nach Antragstellung hat der Kreis Coesfeld (NRW) endlich die erste jagdliche Befriedung eines Privatgrundstckes genehmigt. Damit darf auf dem etwa 2 Hektar groen Grundstck nicht mehr gejagt werden. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, liegen bereits 15 weitere Antrge auf Befriedung vor, die nun schneller bearbeitet werden sollen.
Sdkurier: Abstimmung zur Fuchsjagd
Info von Admin am 24.03.2016, 21:12 Uhr

Die Tierrechtsorganisation PETA hat gegen Jger des Hegerings Villingen (Baden-Wrttemberg) Anzeige erstattet, weil diese im Rahmen sogenannter "Fuchswochen" 23 Fchse gettet haben. Zur Begrndung fhrte PETA an, dass laut Tierschutzgesetz ein vernnftiger Grund fr das Tten eines Tieres vorliegen msse, es sich bei der Jagd auf Fchse jedoch lediglich um ein blutiges Hobby handle. Es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund fr die Bejagung.
Auf der Seite der Zeitung kann ber Fr und Wider der Fuchsjagd abgestimmt werden.
Jger sehen im Fuchs einen Beutekonkurrenten
Info von Admin am 12.03.2016, 11:21 Uhr

Johann Beuke ist der stellvertretende Vorsitzende im kologischen Jagdverein Niedersachsen/Bremen - und lehnt die Jagd auf Fchse strikt ab. Fr mich steht fest, der Fuchs muss in erster Linie sein Leben lassen, weil er ein Beutekonkurrent der konservativen Jger ist und ihnen ihre Beute streitig macht", erlutert er der in Syke ansssigen Kreiszeitung.
Bayern: Peta stellt Strafanzeige gegen Fuchsjger
Info von Admin am 29.02.2016, 21:15 Uhr

Im Rahmen einer sogenannten Fuchswoche - revierbergreifende Fuchsjagden, bei denen es darum geht, so viele Fchse wie mglich zu tten - wurden im bayerischen Rohr Anfang Februar 32 Fchse erschossen. Die Tierrechtsorganisation Peta hat nun Strafanzeige gegen die Hegegemeinschaft Rohr gestellt. Sie wirft den Jgern vor, die Fchse tierschutzwidrig gettet zu haben, weil Fuchsbestnde durch soziale Mechanismen reguliert werden und die Fuchsjagd nachweislich weder dem Schutz bedrohter Arten noch der Eindmmung von Krankheiten dient.
NRW: Hegering Bilstein plant groe Fuchsjagd
Info von Admin am 06.02.2016, 11:51 Uhr
Quelle: WAZ

Wie die WAZ meldet, plant der Hegering Bilstein (NRW) vom 18. bis 26. Februar eine groangelegte gemeinsame Fuchsjagd. In den Monaten Januar und Februar gibt es ber ganz Deutschland verteilt derartige sogenannte "Fuchswochen", bei denen es darum geht, mglichst viele Fchse zu tten.
Luxemburg: Jger ziehen wegen Fuchsjagdverbot vor Gericht
Info von Admin am 06.02.2016, 11:44 Uhr

Der Streit um die Verlngerung des Fuchsjagdverbotes und die Einfhrung einer Schonzeit fr Wildscheine geht in eine weitere Runde: Am Mittwoch pldierte der Luxemburgische Jagdverband FSHCL vor dem Verwaltungsgericht. Ziel des Verbands ist es, die Neuregelungen, die fr mehr Natur- und Tierschutz bei der Jagdzeitenregelung stehen, zu kippen.
Luxemburg: Fuchsjagdverbot verlngert
Info von Admin am 30.01.2016, 14:45 Uhr

Allem Geschrei und Protesten der Jgerschaft zum Trotz: Die Luxemburgische Regierung hat das Verbot der Fuchsjagd um zunchst ein weiteres Jahr verlngert. Gleichzeitig wurde eine Expertengruppe ins Leben gerufen, um eventuelle Schden durch Fchse sowie den Gesundheitszustand der Population zu evaluieren.
Jagdgesetznovelle Thringen: Wildtierschutz prsentiert Diskussionspapier
Info von Admin am 23.01.2016, 12:53 Uhr

"In Erfurt wird derzeit ber die Ausrichtung eines novellierten Jagdgesetzes diskutiert. Was dabei herauskommt, kann man sich in Nordrhein-Westfalen, in Baden-Wrttemberg oder Hessen anschauen: Zu tiefgreifenden nderungen fehlt der politische Willen. Am Ende werden sie hier und da ein wenig an den Jagdzeiten drehen, mglicherweise die ein oder andere Schonzeit einfhren, die Verordnung ber das Fttern von Wildtieren verschrfen, weitere Regelungen zur Fallenjagd definieren, vielleicht den Abschuss von Hunden und Katzen verbieten."
Wildtierschutz Deutschland e.V. hat einen Forderungskatalog erarbeitet und als Diskussionspapier bei der Landesregierung eingebracht. Zu den wichtigsten Punkten gehrt ein Verbot der Jagd auf Beutegreifer und jegliche Vogelarten sowie ein Verbot des Abschusses von Haustieren.
Luxemburg: Fuchsjagdverbot vor Verlngerung?
Info von Admin am 23.01.2016, 12:42 Uhr

Vermutlich weiterhin sicher in Luxemburg:
Fchsin und Welpe
Wie das luxemburgische Tageblatt berichtet, steht das bislang einjhrige Jagdverbot auf den Fuchs in Luxemburg kurz vor der Verlngerung. Dies das Ergebnis von Beratungen in einer gemeinsamen Sitzung von gleich vier parlamentarischen Kommissionen. Auch wenn diese im Hinblick auf das Jagdverbot nur beratende Funktion haben, geht der grne Abgeordnete Henri Kox, Prsident der Umweltkommission, der die Sitzung einberufen hatte, davon aus, dass das Verbot sptestens im Monat Mrz auf Grund eines Regierungsbeschlusses verlngert werden drfte.

Das seit 2015 gltige Fuchsjagdverbot wird in Luxemburg kontrovers diskutiert und von der Jgerschaft massiv angegriffen; belastbare Ergebnisse ber die Auswirkungen des Jagdverbots existieren jedoch noch nicht. Die zustndigen Behrden gehen derzeit davon aus, dass keine Zunahme des Fuchsbestands stattgefunden hat.