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Aktuelles über Füchse

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NRW: Offener Brief gegen Unterwanderung des Baujagdverbots
Info von Admin am 09.01.2016, 13:58 Uhr

Fchse werden in groen Teilen NRWs bald
wieder am Kunstbau bejagt (Bild: Fabien Gagnon)
Durch die Einfhrung des kologischen Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 ist die Baujagd auf Fchse und Dachse dort eigentlich landesweit verboten. Eine jngst verffentlichte Gebietskulisse fhrt die Baujagd am Kunstbau auf einem erheblichen Teil der nordrhein-westflischen Landesflche jedoch unter fadenscheinigen Vorwnden wieder ein. Der Verein Wildtierschutz Deutschland e.V. hat gemeinsam mit fuechse.info einen offenen Protestbrief an den zustndigen Minister Remmel gesendet und die Argumentation fr ein vollstndiges Verbot der Baujagd mit einer eindrucksvollen Literaturliste untermauert.
Brtlingen/BaW: Angeschossener Fuchs leidet stundenlang
Info von Admin am 09.01.2016, 13:37 Uhr

"Alles andere als erfreulich fand Imke Widmann aus Brtlingen die Ereignisse, die sich an Heiligabend in der kleinen Schurwaldkommune ereignet haben. Denn dort habe ein angeschossener Fuchs mehrere Stunde lang leiden mssen, bis er erlst worden sei und dies, obwohl die zustndigen Jger schon frh ber das verletzte Tier informiert worden seien."
Wildtierschutz gegen Fuchsjagd in der Paarungszeit
Info von Admin am 09.01.2016, 13:02 Uhr


Rotfuchspaar (Bild: Fabien Gagnon)

"Wenn an den kommenden Wochenenden etliche Kleintierjger auf beinahe zu behaglichen Wohnzimmern ausgebauten Hochsitzen auf den Fuchs warten, hat das einen guten Grund. Whrend der Paarungszeit sind die ansonsten sehr achtsamen Tiere eher unvorsichtig und eine leichte Beute fr die Jger der Region und ihre geladenen Jagdgste.

Scharfe Kritik an dieser Freizeitveranstaltung bt Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland:

Was die Hegeringe da veranstalten, ergibt keinen Sinn. Es werden Tiere gettet, um Freizeitinteressen zu bedienen. Die meisten Rotkittel werden nicht einmal verwertet und landen auf dem Mll. Zu Reineke Fuchs gibt es eine sehr umfassende wissenschaftliche Literatur, welche belegt, dass der Fuchsbestand durch die Jagd nicht nachhaltig reduziert werden kann. Deshalb sind auch nachrangig vorgebrachte Argumente wie Schutz von Bodenbrtern oder Reduzierung des Bandwurmbefalls nur ein Vorwand, um einer kritischer werdenden ffentlichkeit einen Nutzen vorzugaukeln. Dafr, dass Fchse sich nicht ins Unermessliche vermehren, sorgen in unbejagten Revieren - wie letztlich die Praxis zeigt - die sozialen Strukturen der Tiere.

Besonders abartig ist die Fuchsjagd zur Paarungszeit auch deshalb, weil einerseits bereits tragende Fhen abgeschossen werden und andererseits die fr die Aufzucht der Jungtiere erforderlichen Rden gettet werden. Welpen, die teilweise schon ab Mrz ohne den Fuchsvater aufwachsen, haben wesentlich geringere berlebenschancen als Jungfchse, die mit mnnlichem Versorger aufwachsen.

Jagd im Kunstbau: NRW unterwandert die eigenen Gesetze
Info von Admin am 26.12.2015, 13:21 Uhr

Das neue Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen sieht eigentlich ein grundstzliches Verbot der Baujagd auf Fchse oder auf Dachse im Natur- und Kunstbau vor. Allerdings mit Ausnahmen beispielsweise im Falle der ffentlichen Sicherheit und Gesundheit sowie der Gefahrenabwehr. Zum Schutz der Tierwelt kann auch regional, etwa zum Schutz von Bodenbrtern in Naturschutzgebieten die Jagd im Kunstbau zugelassen werden. Die dazu krzlich verffentlichte Gebietskulisse Baujagd sieht vor, dass fr halb NRW Ausnahmen vom grundstzlichen Verbot der Baujagd zugelassen werden knnen. Im Kreis Steinfurt und in weiteren Regionen in NRW wurden Ausnahmen bereits in die Wege geleitet - ungeachtet der Tatsache, dass dort keiner der Ausnahmetatbestnde erfllt ist!
Fuchsmotiv gewinnt groen Fotowettbewerb
Info von Admin am 19.12.2015, 12:39 Uhr

Timo Litters Untersttzer der Organisation Wildtierschutz Deutschland e.V., mit der fuechse.info eng zusammenarbeitet hat mit einem Fuchsmotiv einen der grten Fotowettbewerbe Deutschlands mit etwa 1.500 Teilnehmern und 4.500 Bildern gewonnen
40 Jahre Jagdverbot im Kanton Genf: Ein Erfolgsmodell
Info von Admin am 14.12.2015, 12:29 Uhr

Im Schweizer Kanton Genf ist die Jagd seit inzwischen 40 Jahren verboten. Den meisten Tierarten - etwa Hasen, Fchse, Dachse, Marder und nahezu alle Vogelarten - wird dort nicht mehr nachgestellt; lediglich die Regulation von Schwarzwild bernimmt ein fest angestellter Wildhter. Die Bilanz ist berwltigend: Bei minimalen Kosten ist eine gestiegene Artenvielfalt, eine grere Vertrautheit der Tiere sowie verschwindend geringe landwirtschaftliche Schden zu verzeichnen.
Neuer Artikel: Fuchsbandwurm - Risikofaktor Jagd
Info von Admin am 06.12.2015, 14:28 Uhr

Regelmig wird in den Medien ber den Fuchsbandwurm berichtet bisweilen in einem Ton, der an Hysterie grenzt. Grund dafr drfte nicht zuletzt die Pressearbeit der Jagdverbnde sein, die die Angst vor dem Parasiten gezielt schren, um die Jagd auf Meister Reineke zu rechtfertigen. Tatschlich kann man sich vor dem Fuchsbandwurm jedoch mit einfachen Mitteln schtzen. Und Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fuchsjagd das Risiko fr den Menschen keinesfalls verringert, sondern es sogar ansteigen lsst.
Mnchen: Widerstand gegen die Ttung von Fchsen wchst
Info von Admin am 28.11.2015, 09:55 Uhr

Nach dem Beschluss der Stadt Mnchen, 100 Fchse im Rahmen des Fuchsbandwurm-Monitorings tten zu lassen, haben Tierschutzorganisationen massiv gegen das Vorhaben protestiert und drohen mit einer Strafanzeige wegen Verstoes gegen das Tierschutzgesetz. Auch in der Politik regt sich Widerstand: So sagt die stellvertretende CSU-Vorsitzende Evelyne Menges, sie sei strikt gegen die Plne der Stadtverwaltung und lehne das Tten von Fchsen grundstzlich ab. In vorherigen Artikeln habe man sie falsch zitiert. Auch die Grnen haben sich deutlich gegen die Ttungsaktion ausgesprochen.
Stadt Mnchen plant sinnlose Ttung von 100 Fchsen
Info von Admin am 14.11.2015, 12:37 Uhr

Unter dem Deckmantel eines fragwrdigen Fuchsbandwurm-Monitorings hat die groe Koalition aus CSU und SPD im Mncher Stadtrat - unter der Federfhrung der CSU-Vize-Fraktionschefin Evelyne Menges - den Abschuss von 100 Fchsen angeordnet. Die Grnen protestieren vehement gegen diese vollkommen sinnlose Ttung von Wildtieren im Mnchner Stadtgebiet.
Wer ebenfalls dagegen protestieren mchte, sollte sich an folgende Personen bzw. Einrichtungen wenden:

  • Landeshauptstadt Mnchen, Referat fr Gesundheit und Umwelt: rgu@muenchen.de
  • Landeshauptstadt Mnchen, Direktorium: direktorium@muenchen.de
  • Landeshauptstadt Mnchen, Stadtverwaltung: rathaus@muenchen.de
  • Evelyne Menges (die CSU-Vize-Fraktionschefin, die das Fuchsmassaker mageblich durchgesetzt hat): stadtrat@menges-recht.de
  • Hans Podiuk (CSU-Fraktionsvorsitzender): hans.podiuk@muenchen.de
  • Alexander Reissl (SPD-Fraktionsvorsitzender): alexander.reissl@muenchen.de
  • Demirel Glseren (Grne-Fraktionsvorsitzende, gegen den Abschuss): guelseren.demirel@muenchen.de
Mnster: Gericht erklrt Privatgrundstcke zur jagdfreien Zone
Info von Admin am 01.11.2015, 19:30 Uhr

"Das vorerst letzte Halali auf zwei Privatgrundstcken im Kreis Steinfurt ist geblasen. Das Verwaltungsgericht in Mnster hat am Freitag (30.10.2015) die entsprechende Entscheidung der Grundbesitzerin gebilligt, die Jagd auf ihrem Grund und Boden verbieten zu lassen."